* Sebastian Lasse : Blog.

Sebastian Lasse erhält Förderung des Kulturwerkes der VG Bild-Kunst

Am 6./7. Dezember hat der Beirat in seiner Sitzung beschlossen, mein Exposé zu fördern.
Dafür möchte ich der Jury an dieser Stelle herzlich danken.

Die Geschichte möchte ich noch nicht genau kommunizieren, weil das Exposé bereits einer Redaktion vorliegt. Hintergrund des Themas ist die Klimaproblematik. Jetzt gilt es erst einmal, die Recherche zu vervollständigen und gen Silvester loszufahren. Im alten Jahr stehe ich noch gern für Aufträge zu Verfügung. Zum Beispiel für Bilder vom grössten Weihnachtsbaum der Welt, einige Häuser weiter in Dortmund.
;-)

Standortwechsel .

Westenhellweg.In diesem Blog ist lange nichts passiert.
Das liegt an umgesetzten Wünschen und Zukunftsentscheidungen. Diese waren: Neuer Standort, Neue Agentur, Neuer Archivvertrieb.

Im Februar verbrachte ich viel Zeit damit, Foto- und Magazinarchive “durchzublättern” und schweren Herzens zu dezimieren. Als alles in etlichen Kisten verstaut war, begann zum 01. März der Umzug nach Dortmund. In eine Wohn-/Studio-/Bürogemeinschaft mit Jack Kulcke und zwar auf der Fussgängerzone im Herzen des Ruhrgebietes. Fortan begann ein Monat auf der Baustelle: Im März wurde der Boden verlegt, die Küche gemauert, einige Halbwände eingezogen, alles gestrichen und modernisiert.
Im April haben wir dann Fotostudio und Büro eingerichtet, sowie viel schöne Technik installiert.

Die neue Adresse: Westenhellweg 132 | 44137 Dortmund.

The new studio in Dortmund :

Das halbfertige Fotostudio in Dortmund auf der Fussgaengerzone.

View at the office :

Unser Buero

Nachher in London.


Rosia Montana.

  • Rumänien. Exposé Nr.02:

Rosia Montana PDF laden.Sechs Jahre ist es her, dass eine Zyanid-Katastrophe den Fluss Theiss vergiftete. Eine kleine Goldmine in Baia Mare, Rumänien war damals der Verursacher. Nun soll im transsilvanischen Erzgebirge ein riesiges Minenprojekt entstehen. Das Risiko für die Flüsse und die Menschen wäre 40 mal so gross wie bei der Katastrophe in 2000.
Die Firma Gabriel Ressources rechnet mit einem neuen Eldorado. 300 Tonnen Gold und 2100 Tonnen Silber für 500 Mio. $ Investment.
Die Bewohner der ältesten Siedlungen Rumäniens rechnen mit dem Schlimmsten: Bei der Produktion eines einzelnen Goldrings fallen 20 Tonnen zyanid-, kupfer- und molybdänhaltiger Müll an. Die grössten Goldvorkommen Europas liegen unter den Bergen und seit den alten Römern hatte hier niemand mehr nach Gold gegraben. Es schimmert in den bedeutenden altrömischen Stollen Alburnus Maior.

Die Schweizerin Stephanie Roth.

„Alburnus Maior“, das ist nicht nur der Name der römischen Stollen. Unter gleichem Namen kämpt eine Bewegung für den Erhalt von 900 Haushalten, 10 Kirchen, 12 Friedhöfen und der römischen Kulturgüter, die touristisch genutzt werden könnten.
„Alburnus Maior“ wird repräsentiert durch die Schweizerin Stephanie Roth.

Mindestens 2100 Bewohner werden umgesiedelt.

Die älteste Siedlung des Landes soll zugeschüttet werden mit Tonnen von giftigem Schutt. 5 sanfte Berge, alte Gemäuer und funktionierende Farmen werden zur grössten Grube Europas.
Ein Paradies für Flora und Fauna überflutet von hochgiftigen Abwässern.
Das Gold hat die Siedlung Rosia Montana im siebenbürgischen Erzgebirge durchgespaltet.
Viele Häuser gehören bereits der kanadischen Firma.
Ein Bewohner zitiert nach zahlreichen Hofinspektionen: „Falls ihr nicht geht, solange es Geld gibt, geht ihr eben ohne“. „Jeder Tote hat seinen Preis“ sagt ein altes Mütterchen, die nicht aus ihrem Geburtshaus weg möchte. Ihre Vorfahren sind hier begraben.
„Ein Nationalpark könnte das hier werden“, sagt ein anderer.

Entscheidung Anfang 2007.

Die verbliebenen Bewohner wissen auch, dass ihre Flüsse Abrud und Aries direkt in die Theiss münden, Die Donau und das schwarze Meer wären im GAU-Fall bedroht. Die EU und die ungarische Regierung haben Beschwerde gegen das Projekt eingelegt. Anfang 2007 will der rumänische Staat, der zu 19,3 % am Projekt beteiligt ist, eine endgültige Entscheidung treffen. Es könnte die falsche sein.

Dracula Business.

Dracula Business.Auf der internationalen Tourismusmesse in Bukarest.

Altstadt Temeswar

Altstadt Temeswar.Ähnlich, wie in Sibiu, hilft auch in Temeswar die GTZ bei der Sanierung der Altstadt.

Timişoara ist mit 315.977 Einwohnern (Stand 2004) eine der größten Städte Rumäniens und wirtschaftliches sowie kulturelles Zentrum des Banats im Westen des Landes.
Die Arbeitslosigkeit beträgt nur 2%.

Der rumänische Staat tut ebenfalls viel für die Restaurierung. Dabei bleiben jedoch andere Projekte auf der Strecke, wie mir ein Bewohner aus Sibiu mitteilte. Dort wird unter anderem das geplante Projekt der Umgehungsstraße nicht fertig.

“Wir bleiben in diesem Winter ohne Gas.” sagt ein Bewohner eines Stadtteils im Aussenbezirk. “Die Gasversorgung sollte längst fertig sein.”

Zakuska | Rumänische Paprika-Gemüsepaste :

  • 8 kg Auberginen
  • 8 kg rote Paprika
  • 8 kg grüne Paprika
  • 8 kg Tomaten
  • 2 kg Zwiebeln
  • 1 Liter Öl
  • 8 Lorbeerblätter
  • Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Zucker :

Zwiebeln, Paprika, Auberginen und Tomaten durch den Fleischwolf drehen.
Zwiebeln glasig anbraten, die Paprika zu den Zwiebeln geben, danach die Auberginen und zum Schluß die Tomaten.
Ca 4-5 Stunden bei ständigem Rühren köcheln lassen, nach Geschmack würzen, die Paste vom Herd nehmen, wenn sie eingedickt ist.
Frisches Brot damit bestreichen, eine kurze Suika dazu. Wunderbar.

Saniertes Sibiu. Kulturhauptstadt 2007.

Sibiu / Hermannstadt : Rathaus und katholische Pfarrkirche.Sibiu / Hermannstadt wird in 2007 gemeinsam mit Luxemburg Kulturhauptstadt Europas. Die historische Altstadt wurde aufwändig saniert. Hier wirkte die deutsche Gtz mit.

Das Oberziel des Vorhabens ist, die Lebensbedingungen für die Bewohner in der Altstadt von Sibiu/Hermannstadt zu verbessern und das kulturelle Erbe dauerhaft zu sichern.

In mehreren Reisen hatte ich die Entwicklung fotografiert. Echte Bilder folgen später per Expose.



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